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Musiktheater

 

Gestörte Waldesruh
(wo sich Fuchs und Hase Septimen zuflüstern)

Musiktheater des Ensembles METAJEAN, Leitung Mischa Käser
Aufführungen: 24.-29. August 2021 auf dem Uetliberg, Zürich (outdoor)
Ausweichdaten (Wetter!) 31.8.-5.9. 2021

Regie und Dramaturgie: Mischa Käser, Herwig Ursin 
Musik: Komposition, Ensemble METAJEAN
Musik/ Performance: Urs Haenggli (
Blockflöten, Klarinette und diverse Instrumente)
Mischa Käser (Stimme), Daniel Studer (Kontrabass) und Irina Ungureanu (Stimme)
Schauspiel/ Performance: Herwig Ursin
Tanz/ Performance: Tommi Zeuggin
Bühne: Yvonne Schlatter / Licht: Christoph Siegenthaler 

Der heimliche Star des Pandemie-Lockdowns ist der Wald. In Zusammenhang mit der Pandemiekrise haben wir einen Ausweg aus den Zwängen der neuen Bühnen- und Zuschauerrealität, in welcher sich die Aufführenden und das Publikum befinden, gesucht. Da hat sich der Gang aus den „verseuchten“ Häusern aufgedrängt. Als Rückzugsort neben den eigenen vier Wänden ist der Wald der Sehnsucht nach Unversehrtheit und freier Bewegung letzte Zuflucht. Im Wald atmen wir endlich auf. 

In diesem Projekt bietet der Wald Performer*innen und Zuschauerinnen gleichermassen Zuflucht und eine grandiose Bühne – oder sollen wir sagen Unterschlupf – für die «permutierenden Organismen» des Ensemble METAJEAN. Wie der Wald selbst einer grandiosen Orchestrierung von ewiger Wiederholung und immerwährender Veränderung folgt, so loten auch die Performer in ihren sich überlagernden Permutationen die Verschmelzung von Natur und «bewegter Skulptur» aus. 

 Die Natur bietet uns eine Bühne mit unendlich vielen Varianten. Gleichzeitig sind wir gezwungen, uns mit den „Naturrequisiten“ auf eine Art und Weise auseinander zu setzen, wie wir das früher wahrscheinlich als Kinder getan haben. Unsere Sichtweise der Natur gegenüber wird sich in der Zusammenarbeit mit ihr verändern, weil wir sie ganz anders lesen. 

Unser Eindringen in die Natur sehen wir als eine poetische Störung des Waldfriedens. In verschiedenen Stationen wird unsere Umgebung zum Bühnenbild, die Natur, resp. Aussenräume, zur Bühne - zum neu besiedelten Habitat unserer permutierenden Organismen. Die konstruierten Bilder/Abläufe sind oft surreal, folgen ihrem „inneren“ Drang von erfundenen dramaturgischen Abläufen, fern jeglicher narrativen Logik, oder eindeutiger Message, aber in sich stimmig und sinnvoll.

 

Das Projekt wird unterstützt von:

Stadt Zürich Kultur

 

Projektleitung: 

Christina Teuber, christina.teuber@bluewin.ch